Die Aufzucht

Für die optimale Aufzucht und ein gelungenes Zusammenleben mit einem Hund gibt es einiges zu beachten. Eine artgerechte Erziehung, genügend Auslauf und die richtige Ernährung. Zudem hat jede Hunderasse ihre ganz besonderen Eigenarten, die auch zu den Eigenarten des Halters passen sollten. Dies gilt auch für die japanische Hunderasse Shiba-Inu.

Shiba-Inus brauchen Auslauf

Shiba-Inus brauchen Auslauf

Das Wesen Shiba-Inu

Die Hunderasse Shiba-Inu wurde ursprünglich zur sportlichen Jagd gezüchtet und zeichnet sich besonders durch ihre Eigenständigkeit und Willensstärke aus. Wie für jede Jagdhunderasse gilt beim Training also eines ganz besonders: Konsequenz. Man sollte sich, besonders von Welpen, nicht von den treuen Augen täuschen lassen. Denn Shiba-Inu sind auch sehr scharfsinnige und aufgeweckte Hunde, die Schwachstellen schnell erkennen und ausnutzen. Für eine optimale Erziehung gilt aber auch: Man sollte seinen individuellen Hund beobachten und das Training seinem Hund anpassen. Zeigt sich ein Welpe besonders willensstark, müssen Frauchen oder Herrchen ganz besonders konsequent sein und deutlich machen, dass sie das Rudel anführen und nicht der kleine Shiba-Inu. Zeigt sich bei einem Shiba-Inu-Welpen hingegen bereits ein ausgeprägtes Jagdverhalten, beispielweise durch spielerisches Jagen von Katzen oder das Herumtragen von Beute (z.B. Holz), sollte dieser Jagdtrieb beim Training mit berücksichtigt werden. Das Jagen von anderen Tieren (z.B. Katzen, Eichhörnchen oder Hasen) kann beispielsweise durch Ablenkung umgeleitet werden. Diese Ablenkung kann durch geistige, aber auch durch körperliche Aktivitäten geboten werden. Als geistige Auslastung eignen sich Jagdspiele (z.B. Ballspiele) und für die körperliche Auslastung bietet sich das intensive Schnüffeln auf Waldboden an.

Für die Aufzucht eines Shiba-Inu besonders wichtig:

  • konsequentes Training
  • körperliche Auslastung durch Waldspaziergänge
  • geistige Auslastung durch Jagdspiele

Liebenswerte, kleine Jäger

Shiba-Inu sind also willensstarke, aber treue und besonders kluge Jagdhunde und sollten dementsprechend konsequent erzogen und durch körperliche und geistige Aktivitäten ausgelastet werden, um ihre artgerechte Haltung zu gewährleisten. Wer also selbstbewusste, anhängliche und aufgeweckte Hunde liebt und gerne lange Spaziergänge unternimmt, wird mit dieser Hunderasse sicherlich die richtige Wahl treffen, denn wird ein Shiba-Inu artgerecht gehalten, können diese liebenswerten, kleinen Jäger eine Bereicherung für die ganze Familie sein.

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